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Sado Maso in der Paarbeziehung

„Sado-Maso“ – die Lust an der Qual

Für manche klingt es befremdlich, für andere ist es eine erregende Intensivierung des Liebesspiels: Sado-Maso in der Paarbeziehung. Doch was ist das eigentlich genau und wie kann man diese Form der Sexualität gesund und sicher ausleben? In diesem Artikel geht es um die Lust an der Qual und die psychologischen Hintergründe von Satz-Maso-Praktiken. Lernen Sie, wie Sie Ihre Grenzen setzen und respektieren können und wie Sie gemeinsam mit Ihrem Partner eine erfüllende und spannende Sexualität entdecken.

Überblick der Themen gruppiert

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Die Lust und Befriedigung durch aktives Zufügen oder passives Erleben von Schmerz, Macht oder Demütigung, wird als Sadomasochismus bezeichnet, ein Begriff, der sich aus Sadismus und Masochismus zusammensetzt.

Umgangssprachlich sind auch Bezeichnungen, wie „SM“ und „BDSM“ bekannt. 

In der Welt der Sexualität gibt es viele Facetten und Ausdrucksformen, die von Mensch zu Mensch variieren. Eines dieser Themen, das oft kontrovers diskutiert wird, ist Sadomasochismus. Dabei handelt es sich um unterschiedlich ausgeprägte Varianten der Dominanz und Unterwerfung, die entweder aktiv ausgeführt oder als passiv Entgegennehmender erlebt werden und mit Lustempfinden in Verbindung stehen.

Die Meinungen zu diesem Thema gehen weit auseinander – sowohl in der Gesellschaft als auch bei Sexualforschern und Therapeuten. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Betroffene sich oft nicht leicht outen und ihre Vorliebe eher im Kreise Gleichgesinnter in aller Heimlichkeit ausleben.

Es ist wichtig, diejenigen, die sich zu ihrer sadomasochistischen Neigung bekennen und diese auch leben, nicht zu verurteilen. Eine einvernehmlich praktizierte Sexualität gehört in aller Regel zu einer nicht seltenen Ausprägung der individuellen Sexualität und sollte jedem Menschen wertfrei zuerkannt werden, selbst wenn die Lust an Macht und Ohnmacht oder Schmerz für Andere nicht nachvollziehbar sein mag.

Es gibt unendliche Studien zum Thema Sadomasochismus, psychoanalytische Ansätze zu Ursachen und Entstehung, wie auch Einstufungen im Sinne eines Krankheitsbildes. Wirklich belegbar ist jedoch noch keine dieser Erkenntnisse und letztlich gilt auch hier die Regel „Erlaubt ist, was gefällt und niemandem Schaden zufügt“.

Problematisch kann es werden, wenn die sexuelle Befriedigung ohne sadomasochistische Praktiken erschwert oder unmöglich erscheint und bei dem Betroffenen dadurch ein entsprechender Leidensdruck entsteht. In solchen Fällen ist es wichtig, ehrlich mit sich selbst umzugehen, sich der Aufgabe zu stellen und entsprechend ausgerichtete, professionelle Hilfe zu suchen – eine wirkliche Befreiung ohne Zwang und Leidensdruck ist das Ziel!

Auch wenn die Neigung und Vorliebe dem Einen zum Problem des Anderen wird, besteht Handlungsbedarf – im Übrigen nicht nur beim Sadomasochismus. Sich einer Vorliebe des Partners zu unterwerfen, diese im vermeintlichen Einverständnis zu teilen, nur um dem anderen Menschen zu gefallen, ist Betrug an sich selbst und genaugenommen auch am Gegenüber.

Die unterschiedlichen Sichtweisen und Bedürfnisse der Partner führen zu unterschiedlichen Fragen und Bedürfnissen.

Sado Maso in PaarbeziehungLangfristig ist eine Partnerschaft jedoch nur dann harmonisch, wenn beide Partner sich entfalten, Grenzen akzeptieren und ihre Vorlieben frei bestimmen können.

Es gibt keine einheitliche Lösung für eventuell auftauchende Probleme – die individuelle Lösungsmöglichkeit schlummert aber immer bereits in den Betroffenen selbst und will nur noch entdeckt werden!

Beim Öffnen oder Erweitern einer Beziehung für SM (Sadomasochismus) und BDSM (Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochismus) ist es wichtig, bestimmte Regeln zu beachten, um die Sicherheit und das Wohlbefinden aller Beteiligten zu gewährleisten. Diese Art von Beziehung erfordert ein hohes Maß an Vertrauen, Kommunikation und gegenseitigem Respekt. Hier sind einige wichtige Regeln, die Paare beachten sollten, wenn sie sich für SM und BDSM öffnen oder erweitern möchten:

1. Kommunikation:

Die Kommunikation ist der Schlüssel zu jeder Beziehung, insbesondere in einer SM- oder BDSM-Beziehung. Offene und ehrliche Gespräche über Wünsche, Grenzen, Bedenken und Erwartungen sind unerlässlich. Es ist wichtig, dass beide Partner einander zuhören und verstehen, was der andere ausdrücken möchte.

2. Einvernehmlichkeit:

Einvernehmlichkeit ist ein grundlegendes Prinzip in SM und BDSM. Alle Handlungen müssen von allen Beteiligten einvernehmlich vereinbart werden. Es darf niemals zu einer Form von Zwang oder Missbrauch kommen. Ein "Safeword" kann vereinbart werden, um sicherzustellen, dass die Handlungen jederzeit gestoppt werden können.

3. Sicherheit:

Die Sicherheit aller Beteiligten hat oberste Priorität. Dies bedeutet, dass angemessene Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden müssen, um Verletzungen oder Schäden zu vermeiden. Dies kann den Einsatz von sicheren Wörtern, das Festlegen von Grenzen und das Verständnis der richtigen Verwendung von BDSM-Werkzeugen und -Techniken umfassen.

4. Grenzen respektieren:

Jeder hat unterschiedliche Grenzen und es ist wichtig, diese zu respektieren. Es ist in Ordnung, Grenzen zu haben und sie zu kommunizieren. Es sollte niemals Druck ausgeübt werden, um diese Grenzen zu überschreiten. Respekt vor den Grenzen des Partners ist entscheidend für das Wohlbefinden in einer SM- oder BDSM-Beziehung.

5. Verantwortungsbewusstsein:

Alle Beteiligten tragen die Verantwortung dafür, sicherzustellen, dass die Handlungen innerhalb der vereinbarten Grenzen und Regeln bleiben. Dies erfordert ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und Achtsamkeit für die Bedürfnisse und Wünsche des Partners.

6. Nachsorge:

Nachsorge ist ein wichtiger Bestandteil einer SM- oder BDSM-Beziehung. Nach einer intensiven Session ist es wichtig, dass alle Beteiligten Zeit haben, um sich zu erholen und sich emotional zu stabilisieren. Dies kann Gespräche, körperliche Beruhigung oder einfach nur gemeinsame Zeit umfassen.

7. Bildung und Training:

Es ist wichtig, sich über SM und BDSM zu informieren und sich fortzubilden. Dies kann den Besuch von Workshops, das Lesen von Büchern oder das Ansehen von Online-Ressourcen umfassen. Ein fundiertes Verständnis der Praktiken und Techniken ist entscheidend für eine sichere und verantwortungsbewusste Ausübung von SM und BDSM.

8. Privatsphäre wahren:

SM und BDSM sind sehr persönliche und intime Aktivitäten. Es ist wichtig, die Privatsphäre aller Beteiligten zu wahren und keine Informationen ohne Zustimmung weiterzugeben.

Indem Paare diese Regeln beachten, können sie eine gesunde und erfüllende SM- oder BDSM-Beziehung aufbauen oder erweitern. Es ist wichtig zu betonen, dass diese Art von Beziehung nicht für jeden geeignet ist und es keine Schande ist, wenn man feststellt, dass man nicht daran interessiert ist. Endlich sollte jede Art von Beziehung auf gegenseitigem Respekt, Vertrauen und Einvernehmlichkeit basieren.

Generelle Hinweise zu unseren Texten auf unseren Webseiten.

Portale zur Suche nach Therapeuten für die Online-Paarberatung: Bundesweit Paartherapeuten finden


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