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Narzissmus - männlicher und weiblicher im Vergleich

Die zwei Gesichter der Eitelkeit

Sie sind selbstbewusst, charmant und erfolgreich. Aber sind Sie auch narzisstisch? In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie die Anzeichen von männlichem und weiblichem Narzissmus erkennen und wie Sie sich vor den negativen Folgen dieser Persönlichkeitsstörung schützen können. Lesen Sie weiter und entdecken Sie die zwei Gesichter der Eitelkeit.

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Weiblicher und weiblicher Narzissmus sind die beiden Gesichter der Eitelkeit.

Narzissmus beschreibt eine Persönlichkeitsstörung, die durch ein überhöhtes Selbstwertgefühl, mangelnde Empathie und ein starkes Bedürfnis nach Bewunderung und Anerkennung gekennzeichnet ist. Narzissten neigen dazu, sich selbst als besonders wichtig und einzigartig zu betrachten und erwarten von anderen, dass sie ihre Größe und Einzigartigkeit bestätigen.

Obwohl die Kernmerkmale des Narzissmus bei beiden Geschlechtern gleich sind, lassen sich einige Unterschiede in der Ausprägung beobachten:


Männlicher Narzissmus: Die Maske des Grandiosen

Männlicher Narzissmus beschreibt eine Ausprägung der narzisstischen Persönlichkeitsstörung, die sich bei Männern durch spezifische Merkmale manifestiert. Im Gegensatz zum weiblichen Narzissmus, der oft subtiler und verdeckter auftritt, zeigt sich männlicher Narzissmus häufig in einer grandiosen und dominanten Art.

Typische Merkmale:

  • Grandiosität und Geltungsbedürfnis: Männliche Narzissten sind von ihrer eigenen Wichtigkeit und Einzigartigkeit überzeugt. Sie prahlen mit ihren Erfolgen und Fähigkeiten und stellen sich gerne in den Vordergrund.
  • Mangel an Empathie: Es fällt ihnen schwer, die Bedürfnisse und Gefühle anderer Menschen zu verstehen und zu respektieren.
  • Bedürfnis nach Kontrolle und Dominanz: Sie streben nach Macht und Kontrolle in allen Lebensbereichen, auch in der Partnerschaft.
  • Aggressivität und Rücksichtslosigkeit: Wenn ihre Bedürfnisse nicht erfüllt werden, können sie aggressiv und rücksichtslos reagieren.
  • Risikobereitschaft und Abenteuerlust: Männliche Narzissten suchen oft den Nervenkitzel und gehen Risiken ein, um ihre Überlegenheit zu beweisen.

Ursachen:

Die genauen Ursachen des männlichen Narzissmus sind bisher nicht vollständig geklärt. Es wird jedoch vermutet, dass verschiedene Faktoren eine Rolle spielen, z. B.:

  • Genetische Veranlagung: Es gibt Hinweise darauf, dass Narzissmus teilweise vererbbar ist.
  • Frühe Erfahrungen: Prägungen in der Kindheit, wie übertriebene Lobpreisung oder mangelnde Anerkennung, können zur Entwicklung narzisstischer Züge beitragen.
  • Gesellschaftliche Einflüsse: Männliche Narzissten können durch gesellschaftliche Normen und Erwartungen, die Erfolg und Dominanz glorifizieren, in ihrem Verhalten bestärkt werden.

Auswirkungen auf die Partnerschaft:

Männlicher Narzissmus kann eine große Herausforderung für die Partnerschaft sein. Typische Probleme sind:

  • Eifersucht und Misstrauen: Männliche Narzissten sind oft eifersüchtig und misstrauisch, da sie ihre Partnerin als Konkurrenz wahrnehmen können.
  • Kontrollverhalten und Manipulation: Sie versuchen, ihre Partnerin zu kontrollieren und zu manipulieren, um ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen.
  • Mangel an emotionaler Intimität: Es fällt ihnen schwer, ihre Gefühle zu zeigen und sich emotional auf ihre Partnerin einzulassen.
  • Instabilität und Konflikte: Die Beziehung ist oft instabil und von Konflikten geprägt.

Umgang mit männlichem Narzissmus:

Der Umgang mit männlichem Narzissmus kann sehr schwierig sein. Dennoch gibt es einige Möglichkeiten, die Situation zu verbessern:

  • Selbstreflexion und Grenzen setzen: Es ist wichtig, die eigenen Bedürfnisse und Grenzen zu erkennen und zu kommunizieren.
  • Offene Kommunikation: Ein offener und ehrlicher Austausch über die Probleme in der Beziehung kann hilfreich sein.
  • Professionellen Beistand: In vielen Fällen kann eine Paartherapie sinnvoll sein, um die Herausforderungen der Beziehung zu bewältigen.

Fazit zum männlichen Narzissmus:

Männlicher Narzissmus kann eine große Belastung für die Partnerschaft sein. Mit Selbstreflexion, Kommunikation und professioneller Unterstützung ist es jedoch möglich, die Beziehung zu verbessern und eine gewisse Zufriedenheit zu erreichen.


Weiblicher Narzissmus: Die Eitelkeit im Spiegel der Seele

Weiblicher Narzissmus beschreibt eine Ausprägung der narzisstischen Persönlichkeitsstörung, die sich bei Frauen in spezifischen Merkmalen und Verhaltensweisen manifestiert. Im Gegensatz zum männlichen Narzissmus, der oft durch Dominanz und Statusstreben geprägt ist, steht beim weiblichen Narzissmus die Eitelkeit und die Suche nach Anerkennung im Vordergrund.

Typische Merkmale weiblichen Narzissmus:

  • Schönheit und Jugend: Weibliche Narzissten legen überdurchschnittlichen Wert auf ihr Äußeres und definieren sich stark über ihre Schönheit und Jugend. Sie investieren viel Zeit und Energie in ihr Aussehen und nutzen es als Mittel zur Selbstdarstellung und zur Steigerung ihres Selbstwertgefühls.
  • Bedürfnis nach Bestätigung und Bewunderung: Weibliche Narzissten sind stark abhängig von der Anerkennung und Bewunderung durch andere. Sie suchen durchgehend nach Komplimenten und Bestätigung und neigen dazu, eifersüchtig und besitzergreifend zu sein, wenn ihre Bedürfnisse nicht erfüllt werden.
  • Manipulation und Verführung: Weibliche Narzissten können geschickt manipulieren und verführen, um ihre Ziele zu erreichen. Sie nutzen ihre charmanten und attraktiven Eigenschaften, um andere zu beeinflussen und sich Vorteile zu verschaffen.
  • Mangel an Empathie: Weibliche Narzissten haben oft Schwierigkeiten, die Bedürfnisse und Gefühle anderer Menschen zu verstehen und zu respektieren. Sie sind in ihren eigenen Bedürfnissen und Befindlichkeiten gefangen und neigen dazu, die Bedürfnisse des Partners zu ignorieren.
  • Instabilität und Drama: Beziehungen mit weiblichen Narzissten können instabil und von dramatischen Szenen geprägt sein. Die ständige Suche nach Bestätigung und die Angst vor Ablehnung können zu emotionalen Ausbrüchen, Misstrauen und Konflikten führen.

Ursachen weiblichen Narzissmus:

Die genauen Ursachen des weiblichen Narzissmus sind komplex und vielschichtig. Mögliche Einflussfaktoren sind:

  • Früherziehung: Prägungen in der Kindheit, wie übertriebene Lobpreisung des Äußeren oder mangelnde emotionale Zuwendung, können zur Entwicklung narzisstischer Züge beitragen.
  • Gesellschaftliche Normen: Die starke Fokussierung auf Schönheit und Jugend in der Gesellschaft kann bei Frauen zu einem überhöhten Selbstwertgefühl und einem ständigen Bedürfnis nach Bestätigung führen.
  • Traumatische Erfahrungen: Negative Erfahrungen in der Vergangenheit, wie Missbrauch oder Vernachlässigung, können das Selbstwertgefühl schwächen und zur Entwicklung narzisstischer Mechanismen führen.

Auswirkungen des weiblichen Narzissmus auf die Partnerschaft:

Weiblicher Narzissmus kann eine große Herausforderung für die Partnerschaft sein. Typische Probleme in Beziehungen mit weiblichen Narzissten sind:

  • Eifersucht und Misstrauen: Die ständige Suche nach Bestätigung und die Angst vor Ablehnung können zu Eifersucht und Misstrauen führen.
  • Kontrollbedürfnis und Manipulation: Weibliche Narzissten neigen dazu, ihren Partner zu kontrollieren und zu manipulieren, um ihre Bedürfnisse zu erfüllen.
  • Mangel an emotionaler Intimität: Die Konzentration auf das eigene Ego und die fehlende Empathie können zu einem Mangel an emotionaler Intimität in der Beziehung führen.

Umgang mit weiblichem Narzissmus:

Der Umgang mit weiblichem Narzissmus kann schwierig sein, ist aber mit Geduld und Verständnis möglich. Folgende Tipps können hilfreich sein:

  • Selbstreflexion und Bewusstwerdung: Der erste Schritt ist, die eigenen Bedürfnisse und Grenzen zu erkennen und zu verstehen.
  • Kommunikation und Empathie: Offene und ehrliche Kommunikation ist wichtig, um Missverständnisse zu vermeiden und die Bedürfnisse des Partners zu respektieren.
  • Kompromissbereitschaft: Beide Partner müssen bereit sein, Kompromisse einzugehen und Rücksicht auf den anderen zu nehmen.
  • Professionelle Unterstützung: In vielen Fällen kann eine Paartherapie sinnvoll sein, um die Herausforderungen der Beziehung zu bewältigen.

Fazit zum Thema weiblicher Narzissmus

Weiblicher Narzissmus kann eine große Herausforderung für die Partnerschaft sein. Mit Selbstreflexion, Kommunikation und professioneller Unterstützung ist es jedoch möglich, eine glückliche und stabile Beziehung zu führen.


Narzissmus in der Partnerschaft – Eitle Liebe

Weiblicher und männlicher NarzissmusWenn zwei Narzissten eine Beziehung eingehen, kann dies zu einer „eitlen Liebe“ führen, die von folgenden Merkmalen geprägt ist:

  • Intensive Anziehungskraft: Narzissten sind zunächst stark voneinander angezogen und bewundern die Eigenschaften des anderen.
  • Konkurrenz und Machtkämpfe: Die Beziehung kann schnell von Konkurrenz und Machtkämpfen geprägt sein, da beide Partner die Oberhand gewinnen möchten.
  • Mangel an Empathie: Beide Partner haben Schwierigkeiten, die Bedürfnisse und Gefühle des anderen zu verstehen und zu respektieren.
  • Instabilität und Drama: Die Beziehung ist oft instabil und von dramatischen Szenen geprägt.

Eitle Liebe: Narzissmus in der Partnerschaft

  • Wenn zwei Narzissten eine Beziehung eingehen, entsteht eine „eitle Liebe“, die von folgenden Merkmalen geprägt ist:
  • Intensive Anziehungskraft: Narzissten sind zunächst stark voneinander angezogen und bewundern die Eigenschaften des anderen. Sie fühlen sich in ihrer Eitelkeit bestätigt und genießen die gegenseitige Anerkennung.
  • Konkurrenz und Machtkämpfe: Die Beziehung kann schnell von Konkurrenz und Machtkämpfen geprägt sein, da beide Partner die Oberhand gewinnen möchten. Sie beneiden und kritisieren einander und versuchen, den anderen zu kontrollieren.
  • Mangel an Empathie: Beide Partner haben Schwierigkeiten, die Bedürfnisse und Gefühle des anderen zu verstehen und zu respektieren. Sie sind in ihren eigenen Bedürfnissen und Befindlichkeiten gefangen und neigen dazu, die Bedürfnisse des Partners zu ignorieren.
  • Instabilität und Drama: Die Beziehung ist oft instabil und von dramatischen Szenen geprägt. Ständige Eifersucht, Misstrauen und Konflikte prägen das Beziehungsleben.
  • Hohe Trennungsrate: Aufgrund der fehlenden Empathie und der ständigen Konflikte sind die Trennungsraten bei Beziehungen zwischen Narzissten sehr hoch.
  • Oft On/Off-Beziehungen. Sie können nicht miteinander und sie können nicht ohneeinander. 

Mögliche Entwicklungen:

  • Wachstum und Reife: In einigen Fällen kann die Beziehung zu einem Wachstumsprozess für beide Partner führen. Sie lernen, ihre narzisstischen Anteile zu erkennen und zu reflektieren, und entwickeln mehr Empathie und Rücksichtnahme.
  • Chronische Konflikte: In anderen Fällen bleiben die narzisstischen Muster bestehen und die Beziehung versinkt in chronischen Konflikten und gegenseitiger Verletzung.
  • Therapeutische Unterstützung: In jedem Fall kann eine Paartherapie wertvolle Unterstützung bieten, um die Herausforderungen der Beziehung zu bewältigen.

Fazit zum Narzissmus in der Partnerschaft

Narzissmus kann eine große Herausforderung für eine Partnerschaft sein. Mit Selbstreflexion, Empathie und Kompromissbereitschaft ist es jedoch möglich, eine glückliche und stabile Beziehung zu führen.


Hinweis:

Titel: Narzissmus - männlicher und weiblicher im Vergleich. Untertitel: Narzissmus - männlicher und weiblicher im Vergleich

Generelle Hinweise zu unseren Texten auf unseren Webseiten.

Portale zur Suche nach Therapeuten für die Online-Paarberatung: Bundesweit Paartherapeuten finden


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